Energie sparen – Tipps für Haushalt und Arbeitsplatz

In der kalten Jahreszeit steigt unser Energieverbrauch – Heizung und Beleuchtung laufen auf Hochtouren und wir verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Die aktuellen Preisentwicklungen für Gas und Strom bereiten daher vielen Menschen Sorgen. Doch wie können wir im Haushalt und am Arbeitsplatz Energie sparen?


In der kalten Jahreszeit steigt unser Energieverbrauch – Heizung und Beleuchtung laufen auf Hochtouren und wir verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Die aktuellen Preisentwicklungen für Gas und Strom bereiten daher vielen Menschen Sorgen. Doch wie können wir im Haushalt und am Arbeitsplatz Energie sparen?

Energie sparen im Haushalt

Kühlschrank, Heizung, Waschmaschine – unsere Geräte verbrauchen Strom und Energie. Bei steigenden Energiekosten kann es daher sinnvoll sein, durch einige Tipps den Stromverbrauch zu reduzieren und so Kosten einzusparen.


7 Tipps zum Energiesparen im Haushalt:

#1 Standby-Betrieb bei Geräten vermeiden

Ein naheliegender, aber essenzieller Tipp zum Energiesparen – Geräte, die gerade nicht in Benutzung sind, sollten ausgeschaltet sein. Durch Verteilerstecker mit eingebautem Ausschalter lässt sich der oftmals automatische Standby-Betrieb bei Geräten vermeiden.

#2 Stromsparend waschen und trocknen

Die Waschmaschine ist oft in Gebrauch und damit fester Bestandteil unseres Alltags – allerdings verbraucht sie auch viel Strom. Glücklicherweise sind Waschmaschinen heutzutage so modern, dass bei leicht oder normal verschmutzter Wäsche bereits Programme mit einer Temperatur von 40° C vollkommen ausreichen. Außerdem sollte man die Waschmaschine erst dann anschalten, wenn die Trommel voll ist. Wer anstatt eines Trockners den klassischen Wäscheständer nutzt, spart zusätzlich Energie.

#3 Kühlschrank und Gefriertruhe richtig verwenden

Auch beim Kühlschrank lassen sich die Stromkosten deutlich reduzieren. Beispielsweise sollten Essensreste immer vollständig abgekühlt sein, bevor diese im Kühlschrank landen. Zudem sind viele Kühlschränke zu kalt eingestellt und verbrauchen dadurch mehr Energie als nötig – eine Temperatur von 7° C ist völlig ausreichend. Wer Kühlschrank und Gefriertruhe regelmäßig abtaut, spart zusätzlich Energie. Übrigens: Bereits beim Kauf von Elektrogeräten kann man hohen Stromrechnungen vorbeugen. Die darauf abgebildeten Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Energieverbrauch.

#4 Die richtige Beleuchtung wählen

Wenn es um das Sparen von Strom und Energie geht, spielt auch Beleuchtung eine zentrale Rolle. Klar ist: Licht sollte nur dort brennen, wo es auch gerade benötigt wird. Bewegungsmelder können hierbei ein sinnvolles Tool für Teile des Wohnbereichs darstellen. Außerdem tragen auch die richtigen Leuchtmittel einen großen Teil dazu bei, die Energiekosten zu senken. Während gewöhnliche Glühlampen nur fünf Prozent ihrer Energie für die Lichterzeugung nutzen und ganze 95 Prozent in ungenutzter Wärme enden, lässt sich der Energiebedarf durch LED-Lampen um bis zu 90 Prozent senken. Das spart viel Geld und CO². Mit einer Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden halten LED-Leuchtmittel bei einem durchschnittlichen Gebrauch von 3 Stunden täglich über 20 Jahre – normale Glühlampen hingegen nur ein Jahr.

#5 Zu Ökostrom wechseln

Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter spart bei einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt rund 935 Kilogramm CO² pro Jahr – und ist damit nicht nur kosten-, sondern auch klimafreundlicher. Während konventioneller Strom hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird und über 600 Gramm CO² je kWh verbraucht, stellt Ökostrom eine klimaneutrale Alternative dar.

#6 Energiesparend kochen

Beim Kochen kann mit ein paar Tipps einiges an Energie eingespart werden. Herdplatte und Deckel sollten stets die passende Größe für den Topf haben. So lässt sich der Stromverbrauch beim Kochen um die Hälfte senken. Außerdem bietet es sich an, in den letzten Minuten die Herdplatte oder den Ofen abzuschalten und lediglich mit der bestehenden Restwärme zu kochen. Um Wasser zu erhitzen, ist der Wasserkocher eine stromsparende Alternative. Jedoch kommt es auf die richtige Verwendung an – der Füllstand sollte immer nur so hoch sein wie der tatsächliche Bedarf an Wasser. Nicht nur verbraucht der Wasserkocher ansonsten unnötig viel Strom, auch der CO²-Ausstoß steigt. Ein nicht verwendeter Liter Wasser pro Tag ergibt 25 Kilogramm CO² im Jahr.

#7 Richtig heizen

Einer der größten Kostenfaktoren im Winter ist das Heizen. Um die Wärmeverluste im Haushalt zu reduzieren und die Wärme zu speichern, ist es hilfreich, Rollläden und Vorhänge nachts zu schließen. Auch die richtige Temperatur ist entscheidend in puncto Energie. In Bad und Wohnbereich ist eine Temperatur von 20 bis 22° C meist ausreichend, Küche und Schlafzimmer sollten sich um die 18° C bewegen. Nachts kann die Heizung generell heruntergedreht werden. Um Schimmel vorzubeugen, ist es zusätzlich wichtig, alle Räume trotz Heizen regelmäßig zu belüften. Frische Luft verringert die Feuchtigkeit in den Wohnräumen und sorgt für eine gute Luftqualität. Am effektivsten ist Stoßlüften – und zwar idealerweise mehrmals täglich für etwa fünf Minuten.

Energie sparen im Büro

Doch nicht nur im eigenen Haushalt machen sich die Preissteigerungen für Energie und Strom deutlich bemerkbar – auch im Büro ist in Zeiten der Energiekrise Sparen angesagt. Ein paar Tipps können dabei helfen, im Büro weniger Energie zu verbrauchen.

Beleuchtung

  • Tagsüber so lange wie möglich mit Tageslicht arbeiten
  • Auf energiesparende LED-Leuchten setzen
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren verwenden, sodass Licht nur bei Bedarf brennt

Elektrogeräte

  • Energiesparende Rechner nutzen und die Energieeinstellungen optimieren
  • Bildschirmschoner deaktivieren und bei Nichtbenutzung auf Stand-By-Modus setzen
  • Steckerleisten mit Kippschalter verwenden
  • Netzwerkdrucker und Multifunktionsgeräte installieren

Küche

  • Geschirrspüler erst einschalten, wenn er voll ist und mit Eco-Programm spülen
  • Leere und unbenutzte Kühlschränke ausschalten

Energiesparend und klimaneutral arbeiten bei Design Offices

Strom und Energie sparen im Büro – das erfordert einige Maßnahmen und Anpassungen. Wer bei Design Offices flexible Büros und Coworking Spaces, Meeting- und Konferenzräume oder Eventflächen nutzt, arbeitet automatisch an einem energiesparenden und CO²-neutralen Arbeitsplatz – zertifiziert durch den TÜV. Als deutscher Marktführer für flexible Arbeitslandschaften setzt Design Offices ein Zeichen und übernimmt die Vorreiterrolle im Hinblick auf Klimaneutralität. An über 40 Standorten deutschlandweit ergreifen wir dafür zahlreiche Maßnahmen:

  • Erhebung des CO²-Ausstoßes und Datenerfassung nach „Greenhouse-Gas-Protocol“-Standard in Zusammenarbeit mit Planetly by OneTrust
  • Ressourcenschonende Gebäudenutzung und ökologisches Bauen
  • Ausschließliche Nutzung von Ökostrom aus 100 % regenerativen Quellen
  • Geringerer Stromverbrauch durch LED-Leuchten und Bewegungsmelder
  • Konsequente und energieschonende Abfalltrennung
  • Kostenlose Nutzung der Design Offices Bike Flotte für einen emissionsfreien Arbeitsweg

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