Was ist Co-Creation?

Kunden wissen bekanntlich am besten, welche Anforderungen sie an Produkte und Dienstleistungen haben. Im Verlauf ihrer Customer Journey sammeln sie wertvolle Erfahrungen, die für Unternehmen in der Entwicklung sehr hilfreich sein können. Durch Co-Creation profitieren Unternehmen vom Wissen der Kunden. Doch wie funktioniert das?

Was ist die Definition von Co-Creation?

Co-Creation bezeichnet eine Form der Zusammenarbeit, bei der Kunden gezielt in Prozesse miteinbezogen werden. Unternehmen nutzen das umfangreiche Wissen der Kunden, um Innovationen und Ideen zu entwickeln oder Prozesse zu optimieren. Dabei kann man das Vorgehen mit Crowdsourcing zur Ideenfindung vergleichen – Produkte und Dienstleistungen werden gemeinsam auf ihre Möglichkeiten und ihr Verbesserungspotenzial geprüft, sodass sie am Ende den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden. Co-Creation geht dabei nicht nur auf die Wünsche der Kunden ein, sondern senkt auch die Entwicklungskosten und stärkt die Kundenbindung. Der Konsument wird zum Partner und wirkt aktiv an Ideen und Innovationen mit.

Wo wird Co-Creation eingesetzt?

Egal ob es sich um Produkte oder Dienstleistungen handelt – prinzipiell kann jedes Unternehmen von Co-Creation profitieren. Schließlich geht es im Kern darum, Lösungen zu finden, um potenzielle Kunden zu überzeugen und diese an das Unternehmen zu binden. Setzen Unternehmen ihre eigenen Kunden als Partner ein, können diese zum Beispiel durch Marketing deutlich besser angesprochen werden. Das Ergebnis: Produkte von Kunden für Kunden. Zahlreiche Unternehmen machen es bereits vor und lassen ihre Kunden erfolgreich bei der Produktentwicklung mitsprechen. LEGO-Kunden haben beispielsweise die Möglichkeit, eigene Ideen für Produkte online vorzustellen, die von den Community-Mitgliedern bewertet werden – ab 10.000 Likes geht die Produktidee automatisch in die Produktion. Bei IKEA wiederum entstehen schon seit einigen Jahren Plüschtiere auf Basis Kinderzeichnungen, die von Kunden eingereicht wurden. Es spielt also keine Rolle, ob Spielwarenhersteller, Möbelhaus, App oder Versicherung – Co-Creation funktioniert überall.

Wie funktioniert Co-Creation?

Co-Creation lässt sich auf verschiedene Arten und Weisen umsetzen. Sowohl in Online- als auch in Offline-Formaten und auf verschiedenen Plattformen können Kunden in die Ideenfindung integriert werden. Einige Beispiele hierfür:

• Onlineforen: Hier lassen sich Bewertungen, Ideen und teilweise sogar konkrete Lösungsansätze der Kunden finden.
• Umfragen: Kunden können beispielsweise auf Social Media ihre Wünsche und Meinungen äußern.
• Ideen-Workshops oder Ideen-Wettbewerbe: Bei dieser interaktiven Form der Zusammenarbeit können Kunden aktiv Ideen entwickeln.
• Kundenbeiräte: Eine Auswahl an Kunden bringt neue Ideen auf direktem Weg in das Unternehmen ein.

Welche Vorteile bietet Co-Creation?

Durch Co-Creation wird Innovation zu einem sichtbaren, offenen Prozess. Das bringt zahlreiche Vorteile für Kunden und Unternehmen mit sich. Klar ist, dass die Methode für Kunden viel Raum für eigene Ideen, Wünsche und Bedürfnisse bietet. Doch auch für Unternehmen ist die gemeinsame Entwicklung von Lösungen sinnvoll. Kundenansprüche werden durch Co-Creation auf eine einfache Art und Weise erkennbar. Von Management bis Marketing kennen sämtliche Bereiche des Unternehmens ihren Kunden und wissen, worauf dieser Wert legt. Außerdem lassen sich durch das direkte Feedback frühzeitig Fehler erkennen und langfristig vermeiden. Das wiederum führt zu guten Ergebnissen – Misserfolge bleiben aus. Auch der finanzielle Faktor spielt eine zentrale Rolle. Dadurch, dass Kunden meist gerne in Entscheidungen miteinbezogen werden und ihre Erfahrungen teilen, sinken die Entwicklungskosten. Mit Belohnungssystemen wie Gutscheinen oder Rabatten lässt sich Kundenfeedback oftmals gut einholen. Während Kunden sich wahrgenommen fühlen, profitieren Unternehmen von ihrer Kundenzentriertheit. Die Kundenbindung wird gestärkt. Co-Creation führt also zu erfreulichen Synergieeffekten und bildet eine echte Win-Win-Situation.

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